Aus dem Kirchenvorstand der Luthergemeinde

Strukturreform
Der Beschluss der Landessynode hat deutlich gemacht, dass in Zukunft die Kirchgemeinden enger zusammenarbeiten müssen. So ist es Voraussetzung, dass mindestens 3 Pfarrstellen, die durch die Gemeindegliederzahlen einen Bestand in den nächsten 10 Jahren haben, in einer gemeinsamen Struktur zusammengebunden werden. Dazu kommen dann auch die anteiligen Mitarbeiterstellen der Gemeindepädagogik und der Kirchenmusik. Eine zentrale Verwaltung soll Aufgaben bündeln. Zur Zeit ringen, sprechen und argumentieren wir um die für unsere Luthergemeinde geistlich und sachlich beste Organisationsform. Dazu hat die Landessynode vier Modellen eine Gesetzesgrundlage gegeben: die Kirchgemeindevereinigung, das Schwesternkirchverhältnis, der Kirchgemeindebund und das Kirchspiel.
Verschiedene Aspekte dazu müssen nun geprüft werden und werden vom Kirchenvorstand in (unzähligen) Sitzungen beredet und durchdacht. Zugleich hat die Bezirkssynode Plauen Ende April beschlossen, in welchem Regionen-Rahmen die Gemeinden zusammenarbeiten sollen, weil sie hier durch die geographische Struktur, durch Lebensvollzüge und Zugehörigkeiten eng verbunden sind. Die Region Plauen umfasst damit die selbständigen Kirchgemeinden Steinsdorf, Jößnitz, Markus- Paulusgemeinde Plauen, Stephanusgemeinde Plauen, St. Michaelisgemeinde Plauen , St. Johannisgemeinde Plauen, Straßberg, Altensalz und Theuma und die Luthergemeinde Plauen. Ein großes Gebiet mit über 11000 Gemeindegliedern. Ebenso hat die Landessynode beschlossen, die Kirchenbezirke Plauen und Auerbach zum 01.01.2020 zu fusionieren. In allem stecken Chancen und Möglichkeiten zu neuen Arbeitsformen und Aufbrüchen, aber auch Gefahren der Unübersichtlichkeit und größeren Distanzen zur Gemeindearbeit vor Ort. Wir brauchen hier viel Weisheit, Liebe und Geduld und bitten um Gebet für diese weitreichenden Strukturveränderungen unserer Landeskirche.


Nachrichten von Mitarbeitern
Friedhofsgärtnerin für ein weiteres Jahr zu verlängern. Dies wurde möglich durch eine Einzelzuweisung durch das Landeskirchenamt. Wir sind dankbar für den Erhalt dieser wichtigen Halbtagsstelle und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Frau Wunderlich. Pfarrer Andreas Gräßer wurde in der Bezirkssynode Ende April aus seinem Amt als stellvertretender Superintendent verabschiedet. Nach fast 10 Jahren war es nun ein guter Zeitpunkt zur Veränderung, auch wegen der Arbeitsbelastung in der Luthergemeinde und der Aufgaben als Migrationsbeauftragter des Kirchenbezirkes. Nachfolger ist Pfr. H.-J. Rummel aus St. Johannis.


Kirchenvorstandsvorsitzender:
Guntram Prochnau
08606 Taltitz - Weischlitzer Str. 39A

Tel.:037421 29837